041 - Wenn Männer innerlich gehen: Warum Rückzug in der Beziehung kein Desinteresse sein muss
Shownotes
Worum es in dieser Folge geht
„Ich bin schon länger unzufrieden.“
Ein Satz, der in vielen Beziehungen alles verändert. Für die eine Seite ist er vielleicht ein mutiger Versuch, wieder Nähe herzustellen. Für die andere Seite klingt er wie Kritik, Vorwurf oder das stille Urteil: „Ich genüge nicht.“
In dieser Folge geht es bewusst um Männer. Um Männer, die ihre Partnerin lieben und trotzdem innerlich weggehen, sobald es emotional ernst wird. Nicht, weil ihnen alles egal ist. Sondern weil alte Muster anspringen, die oft schon viel früher gelernt wurden.
In dieser Folge hörst du
- warum Männer bei Unzufriedenheit oft nicht reagieren, sondern innerlich auf Abstand gehen
- weshalb Rückzug häufig kein Desinteresse ist, sondern ein altes Schutzprogramm
- was Väter und Großväter mit heutigen Beziehungsgesprächen zu tun haben können
- warum Scham ein schlechter Ratgeber in der Liebe ist
- wie du Schuld und Verantwortung voneinander unterscheiden kannst
- weshalb der Satz „Ich bin unzufrieden“ oft keine Ablehnung ist, sondern eine Einladung
- was Schweigen über Jahre mit einer Beziehung macht
- wie du im nächsten schwierigen Gespräch einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied machen kannst
Der zentrale Gedanke
Viele Männer haben nie gelernt, emotional präsent zu bleiben, wenn Nähe unbequem wird.
Sie haben gelernt zu funktionieren. Zu leisten. Zu machen. Zu reparieren. Aber nicht unbedingt zu bleiben, wenn ein Gespräch weh tut.
Genau dort beginnt Veränderung: nicht mit perfekten Antworten, sondern mit dem Mut, nicht sofort wegzugehen.
Ein Satz aus der Folge
„Ich weiß gerade nicht, was ich sagen soll, aber ich will hier bleiben und zuhören.“
Manchmal ist genau dieser Satz stärker als jede Erklärung.
Impuls für dich
Denk an das letzte Gespräch, in dem dein Partner oder deine Partnerin etwas Schweres gesagt hat.
Frag dich ehrlich:
- Bin ich innerlich geblieben oder schon gegangen?
- Wollte ich verstehen oder mich verteidigen?
- Habe ich auf das gehört, was gesagt wurde – oder auf die Angst, nicht zu genügen?
- Was wäre ein einziger Satz, mit dem ich beim nächsten Mal am Tisch bleiben könnte?
Wenn du Unterstützung möchtest
Wenn du merkst, dass du solche Muster aus deiner Beziehung oder deiner Herkunftsfamilie kennst, musst du das nicht allein sortieren.
Du kannst mit einem ersten kurzen Telefonat starten: 15 Minuten, kostenfrei und unverbindlich. Wir schauen gemeinsam, wo du gerade stehst und was ein sinnvoller nächster Schritt sein kann.
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Kontakt
Michael Lahme Psychologischer Berater · Beziehungsexperte · KPP-Mentoring®
Website: https://michael-lahme.de Telefon: 0211 / 59 82 07 40
Bleibt verbunden. Sich zu verändern ist möglich – und ein großer Gewinn.
Transkript anzeigen
00:00:01: Paar Post, inspirierende Beziehungsgeschichten.
00:00:04: Ein Podcast mit Michael Lame.
00:00:07: Hier hörst du echte Geschichten, ehrliche Gedanken und Impulse die Nähe neu erlebbar machen für deinen Alltag, deine Liebe und eure gemeinsame Zukunft.
00:00:22: Eure Beziehung besteht zehn Jahre – vielleicht fünfzehn?
00:00:26: Ihr sitzt am Tisch, die Kinder schlafen endlich Tag ist vorbei und dann sagt sie den einen Satz vor dem du dich am meisten fürchtest.
00:00:38: Ich bin schon länger unzufrieden.
00:00:42: Und was machst Du?
00:00:43: Du Nächst!
00:00:44: Vielleicht sagst du, ich weiß... Und innerlich schaltest du auf Durchzug.
00:00:49: Deine Augen bleiben auf Sie gerichtet aber du bist eigentlich schon nicht mehr im Raum.
00:00:55: Das kennst du mich auch.
00:00:58: Hallo Schön, dass du dabei bist.
00:01:00: Heute geht es um uns – um uns Männer!
00:01:05: Ich habe in den letzten Wochen und Monaten in meinen Blogartikeln aus Social Media und in den Letzten Podcasts häufig euch Frauen angesprochen.
00:01:14: Es ging um Generationenkonflikte in der Beziehung über Geschwister die um ihre Eltern trauern und sich dabei neu zueinander sortieren müssen und um etliche andere Themen.
00:01:25: Beim Schreiben ist mir irgendwann aufgefallen Ein Platz fehlt mir irgendwie noch in dieser Reihe.
00:01:33: Der Platz für uns!
00:01:35: Für die Männer in diesem Beziehung, die genauso ratlos am Tisch sitzen wie ihre Partnerin – nur eben anders… stiller.
00:01:44: Deshalb heute eine Folge Bewusst für uns Falls gerade eine Frau zuhört?
00:01:50: Bleib bitte gerne dran weil vieles davon erklärt ihr vielleicht warum er reagiert, wie er reagert.
00:01:58: Gedacht ist diese Folge aber für den Mann neben dir oder für dich, wenn du selbst der bist, der gerade zu hat und um den es geht.
00:02:07: Ich hoffe Du bleibst dran auch wenn es an der einen oder anderen Stelle unbequem wird – gerade dann!
00:02:13: Unbequeme ist meistens das Zeichen dass wir gerade nahe an etwas echtem sind.
00:02:21: Und noch etwas vorweg weil es mir wichtig ist ich schreibe und spreche seit fast zwanzig Jahren über Beziehungen und trotzdem ertappe Selbst immer wieder bei genau dem, wovon diese Folge handelt.
00:02:35: Das macht mich nicht zum schlechten Berater – das macht mich zu einem Mann der genauso in dieser Geschichte steckt wie du!
00:02:42: Vielleicht macht mir das sogar zum Richtigen, der heute mit dir darüber spricht weil ich weiß, wie es sich von Innen anfühlt?
00:02:51: In der Arbeit mit Paaren ist das eines der Themen die am häufigsten wiederkehren, egal wie unterschiedlich die einzelnen Geschichten sonst sind….
00:02:59: Die Frau spricht ihre Unzufriedenheit direkt an.
00:03:03: Der Mann geht innerlich auf Abstand und beide stehen danach ratloser da als vorher, jeder aus einem anderen Grund.
00:03:12: Genau diese Lücke zwischen den beiden Reaktionen möchte ich heute mit dir füllen.
00:03:21: Stellt ihr also noch einmal genau diesen Moment vor?
00:03:24: Sie hat den Satz gesagt – Ich bin unzufriedener Nicht laut auch nicht anglagend eher leise Fast vorsichtig, so als wäre sie selbst nicht ganz sicher ob Sie das gerade sagen darf.
00:03:39: Was passiert nun in deinem Kopf wenn du ehrlich bist?
00:03:43: Ziemlich viel oder?
00:03:45: Ein kurzer Stich irgendwo im Bauch ein Gedanke der sofort nach einer Erklärung sucht vielleicht auch einen leiser Ärger der sich meldet bevor Du überhaupt verstanden hast worum es geht und trotzdem sagst Du wahrscheinlich nichts von alledem laut.
00:04:04: Der Satz den du einem Kumpel erzählst, wenn er später fragt was bei euch los ist.
00:04:09: klingt vermutlich so ich weiß auch nicht was sie will.
00:04:13: Ich mach doch alles!
00:04:14: Ich gehe arbeiten und kümmere mich.
00:04:16: Was soll ich denn noch tun?
00:04:20: Das ist der laute Satz.
00:04:22: Er fühlt sich gut an weil er dich zum missverstandenen Macht statt zum Beteiligten.
00:04:27: Er ist bequem Weil er die Verantwortung ein Stück von dir wegschiebt.
00:04:34: Der Satz, den du niemandem erzählst nicht mal dir selbst so richtig klingt anders.
00:04:40: Er geht eher so was wenn ich nicht genüge?
00:04:45: Was wenn ich dieses Nähedingen nicht kann das sie meint?
00:04:53: Was Wenn Sie irgendwer merkt dass ich der falsche bin?
00:04:59: Das ist der Satz unter dem Satz Und der entscheidet am Ende, ob du in diesem Moment am Tisch bleibst oder innerlich schon gegangen bist während dein Körper noch da sitzt.
00:05:11: Die meisten von uns Männern gehen in solchen Momenten – sie gehen!
00:05:16: Nicht aus der Wohnung, nicht aus dem Gespräch….
00:05:19: Der Blick wandert zum Handy das gerade zufällig aufleuchtet.
00:05:24: Zum Fernseher der noch läuft?
00:05:26: Zur Werkstatt im Kopf wo plötzlich ein Regal repariert werden muss?
00:05:31: Weg von der Frage, die gerade im Raum steht und die sich bei genauerem Hinsehen eigentlich als Einladung entpuppt.
00:05:42: Und jetzt könntest du denken typisch Mann eben kann nicht reden ist halt so.
00:05:48: aber so leicht mache ich es mir hier nicht und dir auch nicht.
00:05:52: frag dich doch mal ehrlich wer hat ihr eigentlich gezeigt wie du bleibst wenn deine Frau dir sagt sie ist unzufrieden dein Vater?
00:06:05: Hat dein Vater still zugehört, wenn deine Mutter sagte sie ist unglücklich?
00:06:10: Oder hat er zur Zeitung gegriffen oder ist in die Garage gegangen.
00:06:15: Hat der ein Bier aufgemacht und den Fernseher lauter gestellt?
00:06:20: Ich habe mit vielen Männern in den letzten Jahren gearbeitet, die genau diese Frage nach einer langen Pause mit dem selben Satz beantwortet haben.
00:06:27: Mein Vater, der hat nie geredet... Er hat funktioniert!
00:06:32: Und das war mein Vorbild.
00:06:35: Er ist morgens zur Arbeit gefahren und abends nach Hause gekommen.
00:06:38: Er hat das Auto gewaschen, den Rasen gemäht – das Geld verdient.
00:06:42: All das war Liebe so wie er sie kannte und zeigen konnte.
00:06:48: Nur ein Gespräch über Gefühle, das gehörte nicht dazu.
00:06:53: Das kannte er selbst nicht!
00:06:55: Und dessen Vater?
00:06:57: Dein Großvater?
00:06:58: Bei dem war es oft noch ausgeprägter, weil die Zeit eine andere war, die Generation völlig anders als das, was wir uns heute vorstellen können.
00:07:09: Emotionen zeigen besonders gegenüber den Söhnen galt in dieser Generation als Schwäche.
00:07:15: Ein Junge der Weinte wurde schnell zu Mann gemacht indem er genau das aus ihm heraus trainiert wurde nicht aus der Kälte sondern weil es niemand an das kannte.
00:07:26: war Krieg wiederaufbau und Mangel wenig Raum ließen für Zartes.
00:07:31: aber auch wir Jungs brauchen dass.
00:07:34: Ein Bild das mir dabei oft begegnet, der Großvater am Werkzeugtisch in der Garage.
00:07:40: Der Vater daneben, der zusieht und lernt – lieber schweigen zu arbeiten als reden zu fühlen.
00:07:47: Das ist kein böser Moment!
00:07:49: Es ist ein ganz normaler Nachmittag und trotzdem einer die etwas weiter gibt dass später am Ess-Tisch wieder auftaucht drei Generationen später.
00:08:01: Ich erinnere mich an einen Klienten Er war Mitte dreißig, der mir eine ganz ähnliche Szene aus seiner eigenen Kindheit erzählte nur mit einem kleinen Unterschied.
00:08:13: Sein Vater hatte einmal geweint nach dem Tod des eigenen Vaters ein einziges Mal in all den Jahren.
00:08:23: Mein Klient beschrieb wie fremd ihm dieser Anblick war Wie wenig er wusste wohin mit sich selbst in diesem Moment.
00:08:32: Niemand hatte ihm je gezeigt, was zu tun ist wenn der eigene Vater weint.
00:08:39: Also tat er – was er kannte?
00:08:42: Er verließ das Zimmer unter dem Vorwand ich muss etwas holen.
00:08:47: Jahre später erkannte er genau dieses Verlassen des Raums in sich selbst wieder.
00:08:53: immer dann, wenn seine eigene Frau ihm etwas Schweres anvertraute oder selber traurig war So wandert ein Muster durch die Familie.
00:09:04: Der Großvater konnte keine Nähe zeigen, weil er selbst keine gelernt hatte.
00:09:10: Der Vater übernahm das meistens ohne es zu merken und du sitzt heute am Tisch spürst den Druck im Bauch und dein Körper macht das einzige was er kennt – er macht dicht.
00:09:25: Das ist kein Charakterfehler!
00:09:27: Das ist eine Weitergabe von Mann zum Mann über Generationen hinweg ohne dass es jemand so gewollt hätte.
00:09:36: Und ja, ich habe mich dabei selbst ertappt.
00:09:39: Mitten in einem Gespräch mit meiner Frau fällt mir manchmal plötzlich eine dringende Aufgabe in der Garage ein.
00:09:46: Willkommen im Club!
00:09:49: Naja... Wenn du das gerade bei dir wieder erkennst, will ich eins klarstellen Erkennen ist kein Vorwurf an dich und es ist auch keiner an deinen Vater oder an deinem Großvater.
00:10:02: Es ist der erste Schritt, um einen Muster zu sehen das bislang unsichtbar durch deine Beziehung gelaufen ist.
00:10:09: Und vielleicht ist genau das deine Rolle in dieser Kette?
00:10:13: Nicht der, der das Muster erfunden hat sondern der, wer als erster hinschaut!
00:10:20: Dein Großvater konnte es nicht sehen – dein Vater vermutlich auch nicht.
00:10:26: und du gerade in diesem Moment hörst dir eine Podcastfolge darüber.
00:10:31: Das alleine sagt etwas darüber, wo du in dieser Kette stehst.
00:10:38: Nämlich in dem Punkt dass etwas verändert werden darf.
00:10:44: Was in dir nun passiert wenn sie sagt ich bin unzufrieden ist also kein bewusster Entschluss da ein Körper reagiert bevor dein Kopf überhaupt mitreden kann.
00:10:56: Ein Satz wie dieser trifft irgendwo tief dort wo alte Erfahrung liegt.
00:11:03: Nähe einfordern kann gefährlich sein.
00:11:07: Also zieht sich etwas in dir zurück, noch bevor du Moment denken kannst.
00:11:14: Zwei Reaktionen sind uns Männern besonders vertraut.
00:11:17: Die eine Verteidigung Ich mach doch alles was willst Du noch von mir?
00:11:23: die andere Rückzug Schweigen weggehen das Thema wechseln plötzlich müde werden.
00:11:34: Beide fühlen sich in dem Moment wie Schutz an.
00:11:37: Beide hinterlassen bei ihr am Ende das selbe Gefühl.
00:11:41: Sie ist allein mit dem, was sie gerade gesagt hat.
00:11:45: Der Rückzug zeigt sich übrigens selten nur an diesem einen Abend.
00:11:49: Er zeigt sich in der Art wie du deine Wochenenden füllst Ein Projekt hier, ein Sport treffen dort, ein Treffen mit Freunden Das plötzlich wichtiger wird als das Gespräch dass schon lange ansteht.
00:12:01: Nichts davon ist falsch für sich genommen Aber wenn all das zusammen dazu dient, dem einen Gespräch aus dem Weg zu gehen wird aus einem Hobby ein Versteck.
00:12:16: Ein Klient erzählte mir einmal von seinem Samstag-Vormittag.
00:12:20: Jede Woche derselbe Ablauf – vier Stunden Golf mit denselben zwei Kollegen – er sagte, er liebe den Sport wirklich!
00:12:27: Im selben Atemzug gab er zu dass diese vier Stunden auch die vier Stunden in der Woche waren, in denen er sich am wenigsten fragen musste wie es eigentlich um seine Ehe stand.
00:12:40: Das eine schließt das andere nicht aus, ein Hobby darf und soll Erholung sein!
00:12:47: Es lohnt sich trotzdem hin und wieder ehrlich hinzuschauen wofür es in deinem Leben gerade wirklich da ist.
00:12:57: Der Rückzug trägt auch andere Masken die auf den ersten Blick gar nicht wir Rückzug aussehen.
00:13:03: Da ist der Witz der genau in dem Moment kommt, indem es ernst wird und er das Gespräch auf leichteren Boden ziehen will.
00:13:13: Da ist der Satz – Ist doch nicht so schlimm!
00:13:15: Der ihr Gefühl kleinreden soll damit es für dich leichter zu tragen wird.
00:13:21: Da is die lange Erklärung warum alles eigentlich gar nicht so gemeint war obwohl sie nach einem einzigen Gefühl gefragt hat und keine Verteidigungsrede wollte.
00:13:32: All das fühlt sich für dich nach Handeln an.
00:13:36: Für sie fühlt es sich nach weggehend an, nur mit offenen Augen.
00:13:42: Dahinter steckt fast immer ein Gefühl über dass Männer besonders ungern reden.
00:13:49: Scham!
00:13:50: Der Gedanke in den Augen der eigenen Partnerin versagt zu haben trifft etwas sehr Verletzliches in uns Gerade weil viele von uns gelernt haben, ihren Wert über das zu messen was sie leisten und liefern.
00:14:06: Wenn Sie unzufrieden ist hört ein Teil von uns oft gar nicht Ihre eigentliche Botschaft – ich brauche mehr Nähe – er hört stattdessen Ich habe versagt!
00:14:19: Und vor diesem Gefühl fliehen die meisten von uns so schnell es geht.
00:14:26: Und genau da liegt die eigentliche Tragik.
00:14:30: Sie hat mit diesem Einsatz gerade etwas sehr Mutiges getan.
00:14:34: Sie hat sich gezeigt verletzlich, mit einer Aussage die auch hätte schief gehen können und in dem Moment indem sie am meisten Nähe bräuchte bekommt sie Distanz zurück nicht weil du sie nicht liebst, weil ihr niemand gezeigt habt wie du in diesem moment bleibst.
00:14:57: Ich möchte an dieser stelle zwei Begriffe voneinander trennen Die in unseren Köpfen gerne verschmelzen Schuld und Verantwortung.
00:15:07: Die Schuld sagt, ich bin schlecht.
00:15:10: Die Verantwortung entgegnet – Ich kann etwas tun!
00:15:15: Der erste Satz lehmt dich.
00:15:17: Ertreibt dich in die Verteidigung oder in den Rückzug weil niemand gern schlecht ist.
00:15:22: Der zweite Satz öffnet dir aber tatsächlich eine Tür durch die du gehen kannst.
00:15:29: Wenn deine Partnerin sagt sie es unzufrieden spring bei dem meisten von uns zuerst der Schuldsatz an Ich bin schlecht in dieser Beziehung.
00:15:39: Und vor diesem Satz fliegt jeder Mensch, den ich kenne so schnell erkennen.
00:15:46: Versuch doch stattdessen mal den zweiten Satz!
00:15:50: Da ist etwas zwischen uns um das sich mich kümmern kann.
00:15:56: Merkst du diesen Unterschied?
00:15:58: Der Unterschied wirkt klein aber er verändert ob du bleibst oder ob du gehst.
00:16:06: Schuld schick dich in den Keller oder in die Garage Zum sprichwörtlichen Regal, das plötzlich repariert werden muss.
00:16:14: Verantwortung lässt dich aber am Tisch sitzen!
00:16:19: Das gilt genauso für das was dein Vater oder deinen Großvater dir mitgegeben haben – auch da lohnt sich diese Unterscheidung.
00:16:27: Du trägst keine Schuld an einem Muster, dass du geerbt hast ohne es dir ausgesucht zu haben.
00:16:33: Du trägst aber die Verantwortung dafür, was du ab heute damit machst und das ist ein riesengroßer Unterschied und ein befreiender dazu, glaubst mir.
00:16:48: Lass mich dir zwei Versionen des selben Abends zeigen.
00:16:51: Version eins die du vermutlich gut kennst.
00:16:54: sie sagt den Satz Du wirst innerlich starr suchst nach der schnellsten Möglichkeit das Thema zu wechseln.
00:17:01: Vielleicht sagst du lass uns da sein anderes mal besprechen.
00:17:04: ich bin heute zu müde dafür.
00:17:07: Sie nickt weil ihr gerade nichts anderes übrig bleibt und geht ins Bad, wo sie kurz die Tür zumacht bevor sie sich die Zähne putzt.
00:17:16: Ihr legt euch schlafen mit einer Armlänge Abstand, die sich größer anfühlt als sonst.
00:17:24: Version zwei, die genauso gut möglich wäre.
00:17:28: Sie sagt den selben Satz.
00:17:31: Du spürst denselben Impuls aufzustehen das Thema zu wechseln Den Fernseher anzumachen Und in diesem Moment Statt dem Impuls zu folgen, sagst du in dem Notifluftholz okay erzähl mir mehr.
00:17:53: Nicht weil Du plötzlich alle Antworten hast sondern weil Du in diesem einen Moment beschließt zu bleiben.
00:18:03: Der Unterschied zwischen diesen beiden Abenden liegt nicht in dem was Du sagst.
00:18:08: er liegt darin ob Du bleibst oder ob Du gehst In Deim Kopf während dein Körper vielleicht noch am Tisch sitzt.
00:18:17: Version zwei löst nicht automatisch alles auf, sie verändert aber wie sich dieser eine Abend für euch beide anfühlt und mit der Zeit die ganze Beziehung anfühlen.
00:18:33: Ich erzähle dir das so ausführlich weil ich möchte dass du es dir bildlich vorstellen kannst bevor der nächste solche Momente bei dir zu Hause passiert.
00:18:44: was im Kopf schon einmal durchgespielt wurde fällt im echten Moment oft leichter.
00:18:50: Lass uns den Satz noch einmal genauer anschauen.
00:18:54: Ich bin unzufrieden.
00:18:56: Was hörst du wenn sie das sagt?
00:18:59: Wahrscheinlich Vorwurf, Kritik Eine Note für deine Leistung als Partner die gerade nicht ausreicht.
00:19:11: Doch was sie meint ist fast immer etwas anderes.
00:19:17: Sie meint ich vermisse dich.
00:19:22: Ich will wieder gesehen werden von dir, so wie am Anfang.
00:19:27: Manchmal meint sie sogar ich habe Angst dass wir uns verlieren und ich will das nicht.
00:19:33: Deshalb spreche es lieber jetzt an auch wenn es unangenehm ist.
00:19:41: Ihr lauter Satz und ihr leiser Satz liegen genauso weit auseinander als deine.
00:19:46: Der laute Satz ist die Beschwerde der leise Satz sind die Sehnsucht dahinter die sich traut oder manchmal auch nicht traut, sich direkt zu zeigen.
00:19:58: Wenn du also das nächste Mal diesen Satz hörst, versuch mal kurz innezuhalten bevor du Antwortes oder Reagier hast – nur eine Sekunde!
00:20:09: Frag dich in dieser einen Sekunde was wenn es gerade kein Angriff ist?
00:20:15: Was wenn das eine Einladung ist ganz tief unten drunter verpackt in einer Sprache die sich wie Kritik anhört, weil ihr beide keine andere gelernt habt.
00:20:32: Dein Partner, deine Partnerin ist in diesem Moment kein Gegner den es zu bekämpfen oder zu besänftigen gilt.
00:20:40: Sie ist jemand der dich noch will.
00:20:44: Wer aufgegeben hat, sagt gar nichts mehr.
00:20:47: Schweigen ist das eigentlich gefährlichste Zeichen nicht der unbequeme Satz.
00:20:55: was mich bei vielen Paaren immer wieder berührt ist, wie ähnlich die Themen sind, die beide am Ende eigentlich wollen und wie verschieden sie das ausdrücken.
00:21:06: Sie sagt ich bin unzufrieden und meint komm zurück zu mir!
00:21:10: Du sagst gar nichts und meinst eigentlich nur dasselbe – nur getan als Schweigen.
00:21:17: Zwei Menschen, die sich beide nach Nähe sehen und die sich mit ihren jeweiligen Sprachen gegenseitig verfehlen.
00:21:24: Sie spricht die Sprache des offenen Wortes.
00:21:26: Du sprichst, wenn überhaupt die Sprachen des Tuns, des Darbleibens, des Stillen kümmern's.
00:21:34: Keine der beiden Sprachen ist falsch – aber wenn keiner die Sprach des Anderen übersetzt, landen beide Botschaft nie da wo sie hin sollen!
00:21:44: Genau deshalb sage ich Paaren oft… Der Partner?
00:21:48: Die Partnerin.
00:21:49: Es sind keine Gegenspieler in diesem
00:21:51: Muster.".
00:21:53: Er oder sie ist der Mensch, der dieselbe Sehnsucht trägt nur in einer anderen Sprache verpackt.
00:21:59: Wenn ihr das einmal gemeinsam erkennt verändert sich der Ton zwischen euch oft schneller als du denkst.
00:22:06: Manchmal reicht dafür schon ein einziger Satz den ihr beide teilt.
00:22:10: etwas wie Wir wollen beide dasselbe.
00:22:13: wir sagen es nur unterschiedlich diesen Satz einmal laut auszusprechen.
00:22:18: gemeinsam nimmt vielen Streits die Schärfe, weil er daran erinnert dass ihr auf derselben Seite steht auch wenn sich das in dem Moment nicht so anfühlt.
00:22:32: Ich habe vor einiger Zeit ein paar begleitet Mitte vierzig seit siebzehn Jahren zusammen.
00:22:39: Beim ersten Gespräch sagte er ich verstehe nicht warum es jetzt damit kommt.
00:22:43: Es lief doch immer gut.
00:22:46: Sie sagte ich hab vor zehn jahren angefangen das zu sagen.
00:22:51: Er hat es überhat.
00:22:53: Irgendwann habe ich aufgehört es zu sagen und stattdessen einfach funktioniert so wie er.
00:23:00: Das ist die eigentliche Gefahr am Rückzug, nicht der eine Abend an dem du dicht machst – die Wiederholung ist das!
00:23:09: Ja für ja ein kleines Stück weniger Mut bei ihr ist noch einmal zu versuchen bis irgendwann eine Stille im Haus wohnt, die für Frieden gehalten wird obwohl sie eigentlich Aufgabe bedeutet.
00:23:25: Bei diesem Paar hat sich über die Jahre etwas verändert, das sich nie mit einem großen Streit ankündigte.
00:23:31: Es war eher ein ganz langsames Auseinanderwohnen in derselben Wohnung – zwei Menschen, die nebeneinander funktionierten gemeinsam die Kinder groß zogen, gemeinsam einkauften und sich dabei immer seltener wirklich begegneten.
00:23:49: Und noch etwas kommt hinzu dass mir in der Arbeit mit Vetern oft begegnet.
00:23:53: Ein Muster, das in einer Beziehung ungestört weiterläuft bleibt selten dastehen.
00:24:00: Die eigenen Kinder beobachten genau wie ihr Vater mit Nia umgeht – wie er auf die Unzufriedenheit ihrer Mutter reagiert.
00:24:08: Was du heute vorlebst sitzt in zwanzig Jahren vielleicht bei deinem Sohn mit am eigenen Ess-Tisch!
00:24:16: Das sage ich dir nicht, um dir Angst zu machen.
00:24:18: Ich sage es weil genau darin auch eine Chance steckt….
00:24:22: Was du heute veränderst, verändert sich nicht nur für dich und für sie.
00:24:28: Es verändert sich auch für die, die nach euch
00:24:31: kommen.".
00:24:35: Ich habe aber auch das andere erlebt – und das will ich dir nicht voreinhalten!
00:24:41: Ein anderer Klient Anfang Fünfzig kam zu mir weil seine Frau kurz vor dem Auszug stand.
00:24:49: In den ersten Wochen unserer Arbeit hat er genau das gemacht was ja sein Leben lang gemacht hatte Erklärt, gerechtfertigt abgewiegelt.
00:24:57: Irgendwann in einem gemeinsamen Gespräch hat er stattdessen nur gesagt, ich weiß nicht wie ich das reparieren soll aber ich will nicht dass du gehst und ich will lernen hinzuhören.
00:25:12: Das war kein großer Satz Aber der erste ehrliche seit Jahren.
00:25:19: Seine Frau erzählte mir später, dass genau dieser eine Moment mehr bewirkt hat als alle Erklärungen der Jahre davor zusammen.
00:25:29: Wenn du dich in der ersten Beschreibung gerade wieder findest, will ich dir eines direkt sagen.
00:25:35: Es ist noch nicht zu spät!
00:25:36: Die Tatsache das du dir diesem Podcast gerade anhörst zeigt mir dass etwas in dir hin hören will.
00:25:43: Das es bereits der erste Schritt auch wenn er sich klein anfühlt.
00:25:50: Bevor wir nun zum Praktischen kommen will ich kurz innehalten.
00:25:53: was ich bisher beschrieben habe erklärt einen großen Teil dessen was zwischen vielen Paaren passiert.
00:26:01: Es erklärt nicht alles.
00:26:03: Manchmal steckt hinter der Unzufriedenheit einer Frau mehr als die Sehnsucht nach mehr Nähe von dir, manchmal trägt sie selbst ein altes Muster mit sich rum aus ihrer eigenen Geschichte das mit dir persönlich überhaupt nichts zu tun hat oder relativ wenig.
00:26:19: Manchmal ist eine Beziehung an einem Punkt an dem beide Seiten über Jahre etwas haben liegen lassen dass sich nicht am tisch klären lässt.
00:26:31: Ich sage dir das nicht, um dich aus der Verantwortung zu entlassen.
00:26:35: Die Bewegung über die wir gleich sprechen bleibt trotzdem deine!
00:26:41: Ich sage das weil ich möchte dass du realistisch bleibst.
00:26:45: Einsatz ein Gespräch eine Podcastfolge verändert selten alles auf einmal.
00:26:51: was sich verändern kann ist aber die Richtung und manchmal braucht es dafür einen Rahmen.
00:26:58: Ein Rahmen den zwei Menschen allein am Küchentisch nur schwer herstellen können weil zu viel Geschichte dazwischen liegt.
00:27:06: Ich möchte dir jetzt keine Checkliste geben, Beziehungen funktionieren nicht wie eine Bedienungsanleitung bei der Schritt eins zur Schritt zwei führt und am Ende alles passt.
00:27:16: aber ein paar Bewegungen gibt es die wirklich etwas verändern können wenn du sie ausprobierst.
00:27:23: Bevor ich dir diese Bewegung zeige will ich dich kurz so etwas einladen Wenn du gerade Auto fährst oder etwas anderes tust, das deine volle Aufmerksamkeit braucht, dann hör einfach weiter zu.
00:27:34: Wenn du aber grade ein ruhiger Moment hast, halte kurz inne und denk an das letzte Mal als sie dir etwas Schweres gesagt hat und du dicht gemacht hast.
00:27:49: Was du in diesem Moment mit deinem Gedanken?
00:27:53: Bei ihr oder schon woanders?
00:27:56: Was hat dein Körper gemacht während du äußerlich ruhig geblieben bist?
00:28:04: Es gibt darauf keine richtige Antwort, es geht nur darum dass du selbst einmal hinschaust bevor wir über das Verändern sprechen.
00:28:16: Mit diesem Bild im Kopf hier die Bewegungen die ich meine noch bevor die erste Bewegung kommt ein Satz der oft übersehen wird.
00:28:25: Du wirst diese Bewegung nicht sofort perfekt hinbekommen.
00:28:29: Beim ersten Versuch wirst du wahrscheinlich trotzdem verteidigen oder trotzdem gehen wollen, mitten im Satz merken was Du gerade tust und es nicht mehr stoppen können.
00:28:39: Das gehört dazu!
00:28:42: Ein Muster das über Generationen gewachsen ist verschwindet nicht einfach so durch eine Podcast-Folge.
00:28:48: Es verschiebt sich Stück für Stück jedes Mal ein wenig mehr.
00:28:55: Die erste Bewegung Bleib im Raum auch wenn Du keine Lösung hast.
00:29:02: Das ist ungewohnt für uns Männer.
00:29:05: Wir wollen reparieren, sobald ein Problem auftaucht.
00:29:08: das ist tief in uns drin fast wie ein Reflex.
00:29:13: Bei diesem Satz gibt es aber nichts zu reparieren.
00:29:17: Es gibt nur jemanden der gehört werden möchte gerade jetzt und gerade so.
00:29:25: Versuch mal mit einem einzigen ehrlichen Satz statt einer Verteidigung.
00:29:32: Ich weiß grade nicht was ich sagen sollt.
00:29:36: Ich will hier bleiben und zuhören, auch wenn es dir schwerfällt.
00:29:42: Das ist kein Sprachersatz!
00:29:43: Das ist einer der stärksten Sätze die ein Mann sagen kann weil er ohne Rüstung daher kommt.
00:29:51: Die zweite Bewegung fragt nach statt anzunehmen.
00:29:57: So hör auf zu interpretieren.
00:29:59: was meinst du damit genau?
00:30:02: wäre die Frage?
00:30:03: Das ist ein Satz, der eine Tür öffnet, wo vorher eine Wand stand.
00:30:08: Viele von uns Männer fragen diesen Satz nach innen!
00:30:12: Was meint sie jetzt genau?
00:30:14: Versteht das
00:30:14: nicht?!
00:30:16: Wenn du das was du im Kopf nach Innen fragst, nach außen über deine Lippen rausbringst... dann passiert etwas.
00:30:26: Denn dieser Satz zeigt ihr ich möchte verstehen und nicht mich rechtfertigen Und er gibt dir selbst mehr Zeit, bevor der alte Rückzugsreflex greift.
00:30:39: Die dritte Bewegung – und das ist vielleicht sogar auch die schwierigste – erlaube dir selbst den Leisensatz zu spüren.
00:30:47: Den sagt, was wäre nicht genüge?
00:30:53: Du musst ihn niemandem erzählen!
00:30:56: Noch nicht einmal ihr.
00:30:58: Jedenfalls nicht sofort.
00:30:59: Aber wenn du ihn kennst wird der Rückzug schwächer.
00:31:04: Ein Gefühl, das du kennst hat weniger Macht über dich als eins, dass im Dunkeln bleibt und von dort aus dein Verhalten steuert.
00:31:11: Wie so ein Geist im Wald des Nachts.
00:31:14: Vermeint dich, Herr Geist?
00:31:16: Wo es plötzlich uuh macht und Du Dich erschreckst!
00:31:23: Und dann ist da noch eine vierte Bewegung die ich Dir besonders ans Herz legen möchte.
00:31:28: Sprech mit anderen Männern darüber nicht mit dem Kumpelsatz von vorhin dem lauten sondern mit dem echten Frag einen Freund mal ehrlich.
00:31:38: Wie machst du das eigentlich, wenn deine Partnerin sagt sie ist unzufrieden?
00:31:44: Du wirst überrascht sein wie viele Männer genau dasselbe kennen und noch nie darüber gesprochen haben... ...wenn sie ehrlich sind.
00:31:53: Und eine fünfte Bewegung mehr körperlich als sprachlich Wenn du das nächste Mal merkst wie sich in dir der vertraute Rückzug ankündigt Der Puls der leicht ansteigt, der Kiefer der sich anspann.
00:32:06: Dann versuche es mit drei bewussten Atemzügen, bevor du irgendetwas sagst oder tust.
00:32:17: Es geht dabei nicht darum dich zu beruhigen, damit du dann trotzdem verteidigst oder gehst... ...es geht darum deinem Kopf die halbe Sekunde zu geben, die er braucht um sich zwischen der alten und einer neuen Reaktion zu entscheiden.
00:32:37: Diese halbe sekunde diese drei atemzüge ist oft der ganze Unterschied.
00:32:41: Sie liegt zwischen dem Satz, den dein Körper aus alter Gewohnheit sagen will und dem Satze, den du eigentlich sagen möchtest wenn du ihn dir erlaubst.
00:32:52: Das braucht Übung wie jede neue Bewegung.
00:32:56: Die ersten Male wird es sich hölzern anführen was komisches was neu ist.
00:33:01: das ist kein Zeichen dass es nicht funktioniert.
00:33:04: das ist einfach der Beginn.
00:33:06: Wie bei jeder sportlichen Aktivität wo Du auch erst mal gucken musst, wie funktioniert das eigentlich?
00:33:14: Deine Partnerin, dein Partner ist bei alledem kein Gegner den du überzeugen oder besiegen musst.
00:33:22: Sie ist der Mensch mit dem du diesen Weg gehen darfst – nicht allein auch wenn sich der Rückzug manchmal wieder sichere Weg anfühlt!
00:33:32: Vielleicht hörst Du diese Folge und denkst gerade an ein konkretes Gespräch das ansteht.
00:33:37: Vielleicht auch an eines dass schon lange überfällig ist seit Monaten vielleicht sogar schon seit Jahren.
00:33:43: Beides ist in Ordnung, so wie es gerade ist.
00:33:48: Was ich mir für dich wünsche, ist kein perfektes Gespräch – perfekt gibt es hier ohnehin nicht!
00:33:55: Ich wünsche mir dass du einmal sitzen bleibst, wo du sonst gehen würdest.
00:34:00: Ein einziges Mal reicht schon um zu spüren das es geht und der Boden dabei nicht unter dir wegbricht.
00:34:09: Vielleicht überrascht ich sogar was danach passiert….
00:34:12: Viele Männer, die mir von diesem ersten Mal erzählt haben beschrieben bei ihrer Partnerin selten sofort Erleichterung.
00:34:19: Öfter war es erstmal stille, fast Ungläubigkeit als müsste sie erst prüfen ob das wirklich er war der gerade geblieben ist.
00:34:28: Gib ihr diese Zeit und gibt dir selbst die Zeit das noch einmal zu tun auch wenn es beim ersten mal ungewohnt bleibt?
00:34:37: Und falls du merkst dass du diesen Weg nicht alleine gehen möchtest ich bin da!
00:34:42: Es gibt ein erstes kurzes Telefonat, fünfzehn Minuten kostenfrei ganz ohne Verpflichtung.
00:34:47: Nur damit wir uns einmal hören und schauen wo du gerade stehst und was für dich der nächste Schritt sein könnte.
00:34:54: Den Link dazu findest Du wie immer in den Shownoten.
00:34:57: Wenn daraus mehr werden soll gibt es Ankommen und Aufbrechen.
00:35:01: Das sind sechzig Minuten in denen wir wirklich tief reingehen können in das was bei dir gerade los ist und in dass was sich schon lange durch deine Familie zieht.
00:35:09: Es geht in dieser Stunde nicht darum, dir zu sagen was du falsch machst.
00:35:13: Es geht darum gemeinsam zu verstehen welches Muster bei dir gerade wirkt und wie ein erster bewusster Schritt heraus für dich ganz konkret aussehen könnt.
00:35:24: Beides ohne Druck klingelt einfach durch wenn es soweit ist.
00:35:28: Die Tür steht offen egal wann du bereit bist Und falls du magst schreib mir gerne wie es dir mit dieser Folge ergangen ist.
00:35:36: Nicht weil ich eine bestimmte Antwort erwarte weil ich neugierig bin, wie viele Männer sich in dem was ich heute beschrieben habe wiederfinden und weil solche Rückmeldungen mir zeigen worüber Ich in den nächsten Folgen.
00:36:10: Und denkt dran, sich zu ändern ist möglich und ein großer Gewinn.
00:36:15: Ich freue mich auf dich!
00:36:23: Das war die Paarpost inspirierender Beziehungsgeschichten.
00:36:27: Mein Name ist Michael Arme.
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